Eine Reise nach Berlin mit Tristan Otto, Sams & Co.

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Heute gibt es etwas Nicht-Scrappiges auf meinem Blog zu sehen und zu lesen - ein kleiner Fotobericht mit etwas viel Text... Die Winterferien in Sachsen sind noch in vollem Gange - heute ist Halbzeit. In der ersten Ferienwoche waren wir fünf Tage in Berlin (weitere Fotos älteren Datums zum Thema Berlin finden sich z.B. hier oder hier). Wir haben uns für jeden Tag die eine oder andere 'Unternehmung' vorgenommen und den Rest der Zeit gechillt, gespidert (= das Smartphone benutzt), Filme geschaut, sind schön Essen gegangen und haben uns beim Nichtstun entspannt. Wer mag, für den folgt eine kleine Zusammenfassung unserer Unternehmungen. Dear international readers, please use the translation tool further down, thank you :).
  • Am Samstag waren wir im Lemon Grass Scent in der Schwedter Straße 12. In diesem Restaurant mit vietnamesischer Küche bekommt ihr leckere Sachen für einen schmalen Taler. Absolut empfehlenswert! 
  • Danach spazierten wir zum Markt auf dem Kollwitz-Platz und ließen den Tag mit dem Film Hachiko ausklingen. Der Film ist nichts für emotionale "Weicheier" - ich habe 'Rotz und Wasser geheult'. Hachiko beruht auf einer wahren Geschichte und wenn ihr sehen wollt, was echte Treue bedeutet, dann empfehle ich euch diesen Film. Taschentücher solltet ihr auf jeden Fall bereit legen :). 
  • Am Sonntag gingen wir nach einem schönen Frühstück zu Hause (bei meiner Schwester) auf den Flohmarkt am Arkona Platz. Schön 'verrückt', was es dort zu kaufen gibt. Neben DDR-Nostalgie finden sich allerlei ausgefallene Möbelstücke, Haushaltswaren, Bücher und Antiquitäten. Danach machten wir einen Abstecher zur Zionskirche. Für 1 Euro kann der Turm bestiegen werden. Auch wenn der Aufstieg teilweise sehr eng ist, oben angekommen bietet sich ein wunderbarer Blick über Berlin. Am späten Nachmittag kam dann das Sams zu uns (obwohl es ja eigentlich am Samstag kommt...), d.h. eigentlich gingen wir zum Sams ins Atze Musiktheater. Als Sams-Fans war das Theaterstück "Eine Woche voller SAMStage" als Unternehmung 'gesetzt'. Fast wie ein kleines Musical, hat es uns super-gute Laune beschert. 
  • Am Montag ging es zum Berliner Fernsehturm. Für teures Geld warteten wir 45 Minuten darauf, mit dem Fahrstuhl auf 203 Meter Höhe gefahren zu werden und einen Rundumblick auf Berlin zu bekommen. Das Wetter war nicht sehr schön und es fühlte sich an wie 'Massenabfertigung'. Naja, voll touristisch eben... Am Abend waren wir im Sushi Ky - einer kleinen, feinen Sushi-Bar in der Odenberger Straße - essen. Neben japanischen und koreanischen Gerichten gibt es u.a. auch gebratenes Eis als Nachtisch zu verkosten - das können wir auf alle Fälle empfehlen :).
  • Am Dienstag kam dann das Mega-Highlight unserer Berlin-Reise - wir besuchten den Tyrannosaurus Rex Tristan Otto im Naturkundemuseum. Unser Fazit: Beeindruckend! Tristan Otto ist/war riesig. Die 170 zwischen 2010 und 2012 in Montana (USA) gefundenen und ausgegrabenen Knochen (ein Dinosaurier besteht aus 300 Knochen - ein Mensch aus ca. 212 Knochen) waren schwarz (durch Einlagerung von dunklen Pigmenten). Bloß gut, dass es solche 'Riesenviecher' heutzutage nicht mehr in Natura gibt... Tristan Otto verweilt noch für drei Jahre in Berlin - vielleicht könnt ihr ihn ja mal besuchen. Wir hatten zudem auch Glück, denn die Wanderausstellung "Spinosaurus" wurde an diesem Tag im Naturkundemuseum eröffnet. Für kleine Dino-Fans ein tolles Erlebnis. Auf dem Weg nach Hause machten wir einen Abstecher in den Mauerpark (ehemaliger Mauerstreifen zwischen Prenzlauer Berg und Wedding). Hier können Tonaufnahmen und Mauerreste ebenso erlebt werden wie bewegende, rund um den Mauerbau veranschaulichte, persönliche Geschichten und Schicksale. Im Kontrast dazu gab es am Abend exquisiten Luxus, denn ich löste einen Geschenkgutschein für eine Maniküre und Pediküre im Sohohaus Berlin ein. Zeit für mich und Verwöhnprogramm pur. Schön war's!
  • Am Mittwoch besuchten wir kurz entschlossen das Spy Museum am Potsdamer Platz. Wir fanden es sehr interessant, interaktiv und cool (besonders der Laserparcours hat Spaß gemacht) ... aber der Eintritt war viiieel zu teuer, besonders für Kinder. Danach gingen wir zum Holocaust-Mahnmal in der Nähe des Brandenburger Tors und liefen bei strahlendem Sonnenschein ein Stück durch die langen Reihen von Betonquadern. Am späten Abend ging es zurück nach Leipzig.
  • Nun folgen noch einige, den obigen Text begleitende Fotos. Viel Spaß beim Schauen :).
Erstmal ein Smoothie / Do more of what makes you happy / Im Lemon Grass Scent
In der Pelzhaus-Küche / Lecker Müsli / Arbeitsplatz / Flohmarkt Arkona Platz - Wolliner Straße  / Straßenkreuzung / Wasserpumpe
Moped mit schöner Farbe / In der Zionskirche / Blick vom Turm der Zionskirche / In der Zionskirche
The Berlin Gang / Lecker Kaffee von Kaffee Käthe in der Kollwitz Straße  / Tolle Kombi im Schaufenster von Bonnie und Buttermilk / Hello / The Holstee Manifesto
Die Sommerbeleuchtung wartet auf ihren Einsatz / "Spidern" / Fensterdeko / Glücksboten / Luftschlagzeug spielen / Pelzhaus Beleuchtung
Auf den Fernsehturm hinauf / Zutaten für den Smoothie / Theaterwerbung / Graffiti gegenüber der East Side Gallery / Im Spy Museum / Brandenburger Tor
Passantenbeschäftigung bei Häagen Dazs / Holocaust-Mahnmal / Cooler VW-Bus / U-Bahn-Station Brandenburger Tor / Dunkin' Donuts / Nahe Bernauer Straße 
Im Sohohaus Berlin / Im Naturkundemuseum / Zu Besuch bei Tristan Otto / Kleine Stärkung zwischendurch / Im Mauerpark

Schön war es in Berlin. Ich genieße es immer wieder, gemeinsam fernab der alltäglichen Arbeits- und Schulroutine neue Dinge zu erleben und sich Zeit füreinander zu nehmen, bewusst Dinge zu tun, die Spaß machen und erfüllen. Reisen ist für mich eine wunderbare Art, mir selbst und meinen Mitreisenden eine wundervolle Zeit zu schenken. Und vielleicht konntet ihr für euch selbst die eine oder andere Anregung für euren nächsten Berlin-Besuch mitnehmen?! Ich würde mich freuen :). Habt einen schönen Tag, eure Sandra

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